Migranten Karawane in Italien zur Förderung des Dialogs über die Flüchtlingskrise

Auf ihrer 2500-Kilometer-Tour, wird die Karawane verschiedene Städte besuchen, in denen die Situation für Migranten und Flüchtlinge schwierig ist, wo es aber auch schöne Beispiele für Integration gibt.

Die zweite italienische "Migranten Karawane" startete am 2. April mit dem Ziel, in der Öffentlichkeit für die Rechte von Migranten zu werben.

Nach dem großen Erfolg von 2014 startete im April in Turin erneut eine Migranten-Karawane durch Italien. Diese Initiative hat viele Ziele: die Karawane will das öffentliche Bewusstsein in Bezug auf die Situation von Migranten erhöhen, die Achtung der Menschenrechte und -Würde fördern und aufzeigen, inwieweit soziale und ökologische Fragen in Italien mit weltweiten Migrationsphänomenen verknüpft sind.

Während der 2500 Kilometer langen Tour wird die Migranten-Karawane in Rom, Lanciano, Altamura, Pescara und Catania Station machen – also in Städten, in denen die Situation für Migranten und Flüchtlinge zwar schwierig ist, in denen es aber auch schöne Beispiele der Integration gibt.

Lateinamerikanische Bezüge

Die Migranten-Karawane ist folgt dem Beispiel der , die durch Lateinamerika gereist ist. Unter den Freiwilligen der italienischen Karawane befinden sind auch Zeugen aus Mittelamerika.

There are many similarities between the migratory realities of Latin America and Europe.   (Image: Organización Internacional para las migraciones)

Es gibt viele Parallelen zwischen den Migrations-Realitäten Lateinamerikas und Europas. (Bild: Organización Internacional para las Migraciones)

Tatsächlich gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen den Migrations Realitäten der beiden Kontinente. Wie in Mittelamerika, fliehen Migranten in Europa vor Krieg, Gewalt oder Verfolgung. Wie in Mittelamerika, halten Wände und Barrieren die Migrationsströme nicht auf, sondern erhöhen lediglich die Gefahr für Migranten. Wie in Mittelamerika, gibt es auch in Europa zu viele "verschwundene" Migranten.

Die Migranten-Karawane bietet Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen und Weltgegenden die Möglichkeit sich zu begegnen und Ideen auszutauschen, und sie hindert uns daran, die Augen vor dem Problem der verschwundenen Migranten im Mittelmeer zu verschließen.