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Terrorismus ist keine Rechtfertigung für Hassreden in italienischen Zeitungen

Die unabhängige Medienaufsicht Carta di Roma wirft italienischen Zeitungen Exzesse nach den Terroranschlägen in Brüssel vor und meint damit die Verwendung ungeeigneter, verallgemeinernder und rassistischer Sprache....

von Italian Coalition for Civil Liberties and Rights

Die unabhängige Medienaufsicht Carta di Roma wirft italienischen Zeitungen Exzesse nach den Terroranschlägen in Brüssel vor und meint damit die Verwendung ungeeigneter, verallgemeinernder und rassistischer Sprache. Libero und il Giornale veröffentlichten aggressive Schlagzeilen: "Wenn die keine Bastarde sind" und "Werft den Islam aus unserem Haus." Diese beleidigenden Kommentare verletzen den ethischen Rahmen des Journalismus und fördern Hass in der Gesellschaft. Die jüngsten tragischen Angriffe dürfen auf keinen Fall zu falschen Assoziationen und gefährlichen Vereinfachungen führen.