#StärkeDeineGemeinde

Liberties befasst sich mit dem Konzept der Inklusion und der fürsorglichen Gemeinschaften. In einer neuen Videoserie werden Neuankömmlinge in Deutschland vorgestellt, die dank der Unterstützung ihrer Communities, ihr eigenes Unternehmen gründen konnten.

Wir alle möchten einen Beitrag zu unseren Gemeinden leisten. Wir möchten unsere Talente und Kreativität einsetzen, um unseren Familien und Nachbarn ein besseres Leben zu ermöglichen. Für einige von uns bedeutet dies, ein Unternehmen zu gründen.

Aber um erfolgreich zu sein, brauchen wir die richtige Unterstützung und die richtigen Möglichkeiten - ob wir unser ganzes Leben hier verbracht haben oder neu sind.

Alleine kann eine(r) eine Melodie spielen. Als Orchester bilden wir eine Symphonie.

Die Protagonisten

Salma und Fadi

Als sie noch in Syrien lebte arbeitete Salma Al Armachi als Immobilienmakler und war ehrenamtlich in einer Küche für arme Menschen und Waisen aktiv. 2013 zog sie nach Berlin, um dem Krieg zu entkommen. Ihr Sohn Fadi folgte ihr ein Jahr später. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Sprache und der Wohnungssuche, haben Salma und Fadi sich mittlerweile gut eingelebt. 2017 gründeten sie zusammen ein Catering Unternehmen. In Zukunft hoffen sie, ihr Geschäft auszubauen und Menschen im fortgeschrittenen Alter zu beschäftigen, die sonst möglicherweise Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden.

Eine starke Gemeinde bedeutet Unterstützung... ein ermutigendes Umfeld, das einen produktiv macht. Es ist wichtig als Prophylaxe für psychische Erkrankungen und Depressionen. Eine starke Gemeinschaft bietet ein stabiles Leben… mit Menschen, auf die man sich verlassen kann und man sich sicher fühlt.

— Fadi
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Salma und Fadi:
https://www.jasmincatering.com/

Munzer Khattab

Munzer ist 26 Jahre alt. In Syrien studierte er Bauingenieurwesen an der Tishreen-Universität. Als der Krieg ausbrach floh er nach Deutschland. Seit drei Jahren arbeitet er jetzt schon als Grafikdesigner. Munzer engagiert sich auch ehrenamtlich in einer Berliner Programmierschule und entwickelt mit Freunden eine App, die einen durch die deutsche Bürokratie leitet. BureauCrazy, wie die App genannt wird, bietet Übersetzungen, Erklärungen und Stadtpläne mit den Standorten der wichtigsten Behörden wie Bürgerämter und Jobcenter.

In einer starken Gemeinde kümmert sich niemand darum wo du herkommst oder welche Sprache du sprichst. Es ist ein Ort, wo jeder sich respektiert und alle Menschen gleich behandelt werden.

- Munzer
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Munzer:
https://www.bureaucrazy.de/

Kussay Chichakly

Kussay Chichakly ist ein Modedesigner aus Damaskus, Syrien. Wegen seiner sexuellen Orientierung musste er sein Land verlassen. Nachdem er mehrere Jahre in Dubai Abendgarderoben entwarf, unter anderem für Prominente wie Jennifer Lopez und Beyonce, zog er nach Berlin. Trotz eines beeindruckenden Portfolios konnte Kussay keinen Job finden. Also beschloss er, sein eigenes Label zu gründen. Neben seiner Arbeit engagiert sich Kussay auch für Frauen, die er während seiner Freiwilligenarbeit in Flüchtlingsunterkünften kennengelernt hat. In Zukunft hofft er, einen ‚safe space‘ für die Frauen zu finden und den Menschen zu zeigen, dass sie Berlin einen „zusätzlichen Touch“ verleihen können.

In einer guten Gemeinde sind Menschen bereit sich an Aktivitäten zu beteiligen, die das Leben anderer Menschen unterstützen. Dies verbessert die Lebensqualität aller und macht die Menschen weniger einsam.

- Kussay
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Kussay:
https://www.kussay.com/about

Mohamed Amer

Mohamed ist ein Computeringenieur aus Bagdad. Derzeit studiert er Sozialwissenschaften an der HU Berlin und hilft jungen Irakern bei der Entwicklung ihrer beruflichen Laufbahn. Mohamed ist auch einer der Gründer und Projektkoordinator von Gemeinsamer Horizont e.V., einem Berliner Verein, der das Konzept der Integration durch Kommunikation und Kennenlernen neu definieren will und eine multikulturelle Gesellschaft fördern möchte.

In einer starken Gemeinschaft arbeiten alle Mitglieder zusammen, um ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln und sich gegenseitig zu stärken. Es ist wichtig, weil es seine Mitglieder verbindet.

- Mohamed
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Mohamed:
https://gemeinsamerhorizont.de/

Die Geschichten von Salma, Fadi, Mohamed, Munzer und Kussay sind nur einige Beispiele von vielen. Es gibt Millionen von Geschichten, von Menschen, die täglich ein Lächeln auf das Gesicht anderer zaubern und einen Unterschied – auch wenn es nur ein kleiner ist – machen. Du zum Beispiel! Teile uns deine Geschichte und nutze den Hashtag #StärkeDeineGemeinde

Hier kannst Du mehr über Gedeihende Gemeinschaften erfahren.