Technologie & Rechte

Italienische Bürgerrechtsgruppen fordern Wahrheit & Gerechtigkeit für Giulio Regeni

Im Fall des jungen und brillanten italienischen Forschers, der in Ägypten entführt, gefoltert und brutal ermordet wurde, fordern Italienische NGOs Wahrheit und Gerechtigkeit.

by Justine Cary

Einen Monat nach Giulio Regenis Entführung versammeln sich zivilgesellschaftliche Gruppen vor der ägyptischen Botschaft in Rom um Wahrheit und Gerechtigkeit im Fall des italienischen Forschers zu fordern.

Der ungeklärte Mord

Giulio Regenis Leiche wurde am 3. Februar in der Nähe einer Autobahn außerhalb von Kairo gefunden. Der junge italienische Forscher wurde seit dem 25. Januar vermisst.

Bei der in Italien durchgeführten Obduktion kam heraus, dass sein Tod durch einen Schlag in den Nacken verursacht wurde. Außerdem gab es viele Anzeichen von Folter: sein ganzer Körper war mit blauen Flecken, Messerschnitten und Brandwunden von Zigaretten übersäht. Nach Aussage der Ärzte muss Giulio einen langsamen und qualvollen Tod gestorben sein.

Giulio Regeni galt an der Universität Cambridge als brillanter Student, "ein junger Mann, ein Reisender, ein Weltbürger", sagen seine Eltern. Er hielt sich in Ägypten auf, um für seine Doktorarbeit über die Rolle der Gewerkschaften dort zu schreiben.


Das Motiv für seine Folter und den Mord ist noch nicht bekannt, aber es besteht Grund zu der Annahme, dass die ägyptischen Behörden beteiligt waren. Die dortigen Ermittler versuchten vom Verdacht eines politischen Mordes abzulenken, indem sie behaupteten, Regeni sei bei einem Autounfall gestorben und viele ägyptische Behörden weigerten sich zu kooperieren, um die Ermittlungen zu verzögern.


"Der Fall darf nicht ungelöst bleiben"

Im Fall des schrecklichen Todes von Giulio Regeni müssen Wahrheit und Gerechtigkeit gewährleistet werden. Aus diesem Grund haben Antigone und the Italian Coalition for Civil Rights and Freedoms (CILD) mit "Wahrheit und Gerechtigkeit für Giulio Regeni", für Donnerstag, den 25. Februar zu einem Sit-in vor der ägyptischen Botschaft in Rom aufgerufen.

Diese Veranstaltung ist sehr wichtig, in den Worten von Patrizio Gonnella, dem Vorsitzenden von Antigone und CILD: "Giulios Tod darf einfach nicht ungelöst bleiben."

Die Initiative wird gemeinsam mit der Amnesty International Italien organisiert, und viele andere NGOs und Verbände haben sich angekündigt. Der Treffpunkt für das Sit-in ist via Salaria 14, in der Villa Ada; 14 Uhr.

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